Bodenebene und barrierefreie Badezimmer wünscht sich jeder Immobilienbesitzer
Bodengleiche Duschen sind voll im Trend – warum eigentlich?

Bodengleiche Duschen sind voll im Trend – warum eigentlich?

Insbesondere der allgemeine Hype das Eigenheim oder die Mietwohnung barrierefrei auszustatten, sorgen für einen ungebremsten Trend für Lösungen zur Realisierung von bodengleichen Duschen. Darüber hinaus stehen aber auch bei vielen Immobilienbesitzern aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase großzügige finanzielle Polster zur Verfügung. Das Geld bei der Bank anzulegen macht keinen Sinn, dann investiert man es doch besser sinnvoll in langfristiges Bau- und Betongeld.

Das Badezimmer entwickelt sich immer weiter weg, vom reinen Ort der Körperreinigung hin zum Wohlfühlbad, bis hin zur Wellness-Oase. Der erste Blick fällt dabei stets auf die Dusche, denn moderne Duschen gibt es in allen Formen, Größen und technischen Ausführungen. Wie wichtig dem gemeinen Deutschen dabei die Dusche ist, zeigt ein Blick in die Duschstatistik.

Wie häufig duscht der gemeine Deutsche?

Wie häufig duscht der gemeine Deutsche laut Duschstatistik?

Circa 2/3 der Deutschen duschen mindestens einmal täglich und das in der Regel für eine Dauer von sechs bis elf Minuten. Damit löst das Duschvergnügen mehr und mehr das Baden in der Badewanne ab.

Was ist das Besondere an einer bodenebenen Dusche?

Das Hauptargument ist und bleibt, der Zugang ohne Kanten und Stolperfallen. Insbesondere Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung aufgrund von Alter oder Krankheit wünschen sich einen leicht zugänglichen Eintritt in die Dusche. Der allgemeine Trend zum Einbau von komplett oder teilweise transparenten Glastrennwänden lassen auch kleine Bäder geräumiger wirken. In der Dusche wünschen sich Wohneigentümer zumeist eine hochwertige Fliesenoptik mit entweder mittig oder seitlich angeordneten Bodenabläufen. Der Trend zur Bodenrinne ist dabei ungebremst, sicherlich auch darin begründet, dass weniger Fugen auch das Putzen und damit die Reinigungsmöglichkeiten erleichtern.

Barrierefreies Duschvergnügen

Kann ich in jedem Bad eine bodengleiche Dusche einbauen?

Tendenziell schon. Im Neubau lässt sich ein barrierefreies Bad und damit auch eine bodengleiche Dusche stets problemlos von vornherein durch den Architekten und Planer einplanen.

In bestehenden Immobilien, also zu sanierenden Altbauten sieht das etwas anders aus. Diese Frage kann und sollte deshalb ausschließlich der Fachmann aus dem Sanitärhandwerk beantworten. Denn der entscheidende Faktor ist die Aufbauhöhe des Fußbodens. Noch in vielen unsanierten Bädern begegnet man Duschtassen, die mit einer Einstiegshöhe von bis zu 20 cm für viele Menschen ein schwer überwindliches Hindernis darstellen. Aber warum, sind die Duschtassen eigentlich so hoch? Ganz einfach, dass Duschwasser muss im Freigefälle zum nächsten Fallrohr fließen können. Und das ließ sich vor einigen Jahren nur durch entsprechend hohe Duschtassen realisieren.

Heutzutage gibt es dazu schon ganz andere Lösungen am Markt. Bodenablaufpumpen, die ausgestattet mit leistungsstarken Pumpen, das anfallende Abwasser zuverlässig in die nächste Freigefälleleitung transportieren, schaffen in der heutigen Zeit Eigentümern und Mietern von Altimmobilien neue Freiheiten bei der Badsanierung. Somit kann in Zukunft auf die erhöhte Duschwanne verzichtet werden und einem modern verfliesten barrierefreien Duschbereich steht nichts mehr im Wege.

Realisierung einer bodengleichen Dusche im Altbau

Und auch hier zeigt ein Blick in die Statistik, dass bei rund 4 Millionen der bis 2030 barrierefrei umzubauenden Bäder nicht möglich sein wird, dass anfallende Duschwasser im Freigefälle abzuleiten, da die notwendige Ablaufhöhe nicht zur Verfügung steht. Gut, dass es dafür jetzt auch Lösungen am Markt gibt!

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