Badsanierungen liegen voll im Trend
Altersgerecht ausgestattete Bäder - Worauf ist zu achten?

Altersgerecht ausgestattete Bäder – Worauf ist zu achten?

Der Raum, den man morgens zumeist als Erstes betritt und abends vorm Zubettgehen als Letztes verlässt, sollte so ausgestattet sein, dass er für jede Lebenssituation angepasst ist. In jungen Jahren spielen Designaspekte und technische Features die entscheidende Rolle bei der Kaufentscheidung,  aber insbesondere im Alter oder wenn die Bewegungsfreiheit durch Unfall eingeschränkter wird, treten Themen wie Komfort, Sicherheit und Barrierefreiheit in den Vordergrund.

Wie sieht ein barrierefreies Bad in punkto Ausstattung aus?

Stellt man die Frage in seinem Bekannten- oder Freundeskreis wird in den meisten Fällen die bodengleiche Dusche und damit ein ebenerdiger Zugang in die Nasszelle des Bades genannt. Auf vielen Fachmessen hat man auch schon intelligente Lösungen gesehen, mit denen Waschtische und WCs individuell höhenverstellbar eingestellt werden können. Zu einem barrierefreien Bad gehören aber auch ganz banal ausreichender Platz für ausreichende Bewegungsfreiheit, rutschfeste Bodenbeläge und selbstverständlich eine gute und blendfreie Beleuchtung.

Die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) hat hierzu eine übersichtliche und auf vier Seiten zusammengefasste „Checkliste Barrierefreies Bad“ veröffentlicht.

Aber wie sieht das alte Badezimmer oftmals in der Realität aus?

Viele Badezimmer versprühen noch den Charme der 70er Jahre. Die Fliesen bestechen durch ocker oder braungelbe Töne und die Dusche hat einen extrem hohen Einstieg, der für viele ältere Menschen nicht mehr zu bewältigen ist oder von jungen Immobilienbesitzern nicht mehr gewünscht ist. Der Wunsch nach einem barrierefreien und modernen Bad ist da.

Altes Badezimmer mit hoher Duschwanne

Was sagt die Statistik zum Thema Badrenovierung?

Laut statistischem Bundesamt sind rund 40 % der insgesamt fast 18 Millionen Bäder in Deutschland seit mehr als 15 Jahren nicht saniert worden. Nach Meinung von Experten planen rund fünf Millionen Deutsche in den nächsten ein bis zwei Jahren in die Renovierung des Badezimmers zu investieren. Und dabei geht es den meisten nicht nur um Themen wie Barrierefreiheit und neueste Technik sondern vielmehr darum, einen Raum zu schaffen, der eine Wohlfühlatmosphäre ausstrahlt.

Wer hilft mir bei der Planung und dem Umbau des Bades?

Viele Hausbesitzer informieren sich vorab – wie bei fast allen Dingen – ausführlich über das Internet, welche technischen Möglichkeiten und Produktoptionen es am Markt so gibt. Diese Grobauswahl sollte aber nur als Grundlage dienen, frühzeitig mit einem Experten aus dem Sanitärhandwerk ins Gespräch zu kommen. Nur fach- und sachkundige Sanitärinstallateure können bei der individuellen Planung und insbesondere beim Abwägen der technisch sinnvollen und überhaupt umsetzbaren Lösungen behilflich sein. Denn schließlich soll das neue Bad nicht nur gut aussehen, sondern auch fachmännisch und nach den aktuellen gesetzlichen Vorgaben ausgeführt werden.

Klempner bei der Badsanierung

Welche Zuschüsse gibt es für die Badsanierung?

Eine Menge unterschiedlicher Fördertöpfe stehen zur Verfügung. Beispielsweise können Wohneigentümer und Mieter auf Bundesmittel der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) für altersgerechtes Umbauen zugreifen. Bis zu 10 Prozent der förderfähigen Baukosten, maximal 5.000 Euro können als Zuschuss erworben werden. Hier ist jedoch schnelles Handeln gefordert, da die Mittel erfahrungsgemäß schnell ausgeschöpft sind und nur für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung stehen.

Alternativ bieten aber auch die Kranken- und Pflegekassen interessante Zuschüsse für die Badsanierung an.  Krankenkassen finanzieren Umbaumaßnahmen, wenn diese dem Patienten speziell verordnet wurden. Und die Pflegekassen stellen Fördergelder bis zu einer Höhe 4.000 Euro in Aussicht. Voraussetzung hierfür ist, dass ein Haushaltsmitglied über einen Pflegegrad verfügt.

Geld sparen durch staatliche Fördermittel beim Badumbau

Wer hilft mir bei der Auswahl der passenden Fördermittel?

Eine gute Übersicht bietet die Fördermittel-Suche. Dort werden einem nach der Eingabe der PLZ und Beantwortung von kurzen Fragen zur Immobilie, übersichtlich die möglichen Fördertöpfe und -mittel aufgelistet. Passend dazu auch mit hilfreichen Links zu den genauen Bedingungen zur Beantragung der finanziellen Mittel.

Wer Hilfe bei der Beantragung von Mitteln aus der Pflegekasse benötigt, kann dies bei einigen Pflegekassen mittlerweile über Online-Antragsformulare vollziehen. Noch komfortabler geht es allerdings über erfahrene Dienstleister, die dem Handwerker oder dem Immobilienbesitzer das Prozedere der Antragstellung abnehmen. Ein solcher Anbieter ist beispielsweise die Iserlohner Firma KRIST GmbH. Gegen eine kleine Gebühr erhält man dort eine umfängliche und persönliche Beratung. Aber noch viel wichtiger. Die komplette Antragstellung mit den Pflegekassen wird ebenfalls mit übernommen.

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